Willkommen bei den Neuen Marxbrüdern

Die Neuen Marxbrüder haben sich als gemeinnütziger Verein der Förderung der Historischen Kampfkünste gewidmet. Darunter verstehen wir

Wir sind auf die Unterstützung der Gemeinschaft der Fechter bei der Bewältigung dieser großen Aufgaben angewiesen. Daher bitten wir dich, bei uns Mitglied zu werden. Mit 36 Euro Jahresbeitrag hilfst du uns. Du hast auch einige Vorteile davon. Näheres dazu beim Mitgliedsantrag.

Manifest

Nach mehr als 300 Jahren gibt es in Frankfurt am Main wieder eine Gesellschaft der Marxbrüder. Für diese Vereinigung von Kampfkünstlern steht als klare sportliche Zielvorstellung die Wiederbelebung der Kampfkunst. Das Erringen von höchster Qualität soll durch eine Meisterprüfung entsprechend dem historischen Vorbild zertifiziert werden.

Die Neuen Marxbrüder zu Frankfurt am Main fördern entsprechend der Satzung die Qualität der Historischen Fechtkunst

  • durch die Schaffung und Durchführung der Meisterprüfung nach historischem Vorbild
  • durch die Erforschung der Fechtquellen und des Umfeldes
  • durch die Publikation von Artikeln, sowie Übungs- und Lehrmaterial
  • durch die Schaffung eines öffentlich verfügbaren, strukturierten Ausbildungsplan
  • durch Seminare und regulären Unterricht
  • durch Förderung von Studiengruppen direkt vor Ort

Jeder Fechter und jede Gruppe kann und soll durch die Projekte der Neuen Marxbrüder direkte Vorteile erhalten. Wenn du dies gut findest und helfen willst: so werde Mitglied bei uns. Für 36,- Euro im Jahr kannst du die Historische Fechtkunst im deutschsprachigen Raum deutlich voran bringen und erhältst Rabatte und kostenloses Material: Hier geht es zum Mitgliedsantrag.

Historische Europäische Fechtkunst

Historische Europäische Fechtkunst hat mit Olympischen Fechten hat eine vergleichbar große Schnittmenge wie das Chinesische Kung-Fu. Die Bezeichnung „Fechtkunst“ entspringt dem Althochdeutschen Begriff „fëhtan“ übersetzt „kämpfen“, wie er im modernen englischen Verb “to fight“ verstanden wird. Der Begriff „Historisch“ umfasst vergangene kulturelle Leistungen in der Region Europa.

Förderung der Bewegungskultur als Befähigung zur Meisterprüfung

Die Förderung der Bewegungskultur liegt im Interesse der Gesellschaft. Sie hat eine kultursozial und bildungspolitische Bedeutung, welche dem Gemeinwohl dient. Wir sehen es als grundlegende Aufgabe der Neuen Marxbrüder, unter Berücksichtigung der Vorgaben der jeweiligen übergeordneten Sportbünde und Verbände geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die historische Fechtkunst in einen geregelten Ausbildungs- und Sportbetrieb stattfinden kann. Alleiniges Ziel ist die Vorrausetzungen zu schaffen, fechtend aktive Sportler zu befähigen, die Meisterprüfung der Marxbrüder bestehen zu können.

Förderprogramme

Vor diesem Hintergrund sind vorhandene Förderstrukturen und -programme zu prüfen, bei Bedarf neue zu schaffen und einer stetigen Evaluierung zu unterziehen. Grundlegende Ausrichtung ist die Bevorzugung existenter Angebote, die Förderung derselben und die Kooperation mit den Anbietern zwecks qualitativer Verbesserung der Lehr- und Übungsangebote.

Ausbildungsrahmenplan

Wesentlicher Meilenstein für den Verein war die Schaffung eines Rahmenplans für die Ausbildung als Fechter zur Festlegung des Umfangs an Können und Wissen bis hin zur Bewerbung für die Meisterprüfung. Die Detaillierung für die einzelnen Bereiche und Lehren in der Fechtkunst erfolgt kontinuierlich und fortschreitend. Für die Wehren Ringen, Dolch, Langes Messer, Buckler & Schwert, Langes Schwert und Halbe Stange sind diese Ausarbeitungen vorliegend. Lehrbriefe und Übungsblätter werden diese für die Mitglieder und Partner des Vereins vertiefen.

Evaluierung durch aktive Fechter

Ständige Überprüfung der Ausbildungs- und Sportkonzepte dient der Verbesserung der Qualität und hebt die Wahrscheinlichkeit, das Fernziel einer bestandenen Meisterprüfung zu erreichen. Das Sport- und Ausbildungskonzept wird in den sportlichen Abteilungen, den Fechtfabriken, direkt evaluiert. Partnerorganisationen im Franchising stellen die Tauglichkeit einer indirekten Förderung auf die Probe. Daher stellten die Einrichtungen der Fechtschul-Abteilung und des Franchising Förderprogramms wesentliche Entwicklungsschritte zur Umsetzung dar. Das Seminarprogramm zur Vermittlung der fechterischen Inhalte wurde erfolgreich eingerichtet. Für den Verein mit dem angenehmen Nebeneffekt, neue aktive Mitglieder für die Vereinsarbeit zu gewinnen.

Weitere Schritte

Zukünftige Meilensteine in naher Zukunft sind die Umstellung des Vereins auf anerkannte Gemeinnützigkeit, die Anstellung eines hauptamtlichen Ausbildungsleiters und die Ausrichtung eines Fechtfestes am Sitz des Vereins.

Über den Verein

Der Verein “Neue Marxbrüder zu Frankfurt am Main” bietet all jenen ein Forum, die sich beruflich oder privat mit Historischer Europäischer Kampfkunst beschäftigen. Das Interesse der Mitglieder gilt der Erforschung, Rekonstruktion und Wiederbelebung der Historischen Europäischen Kampfkunst. Unter dem Begriff „Historische Europäische Kampfkunst“ versteht der Verein die Kampfkunst von der Antike bis 1918 nach der folgenden Definition: „Kampfkunst ist die körperliche Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Gegnern unter der Verwendung von bestimmten erlernten Fertigkeiten und Techniken“. Der Verein fördert die Erscheinungsformen der Kampfkunst, welche durch schriftliche oder gleichwertige Überlieferungen übermittelt sind, und welche dem geographischen Raum Europas in der jeweiligen Zeit zugeordnet werden.

Der Verein sieht sich in der Tradition der historischen Frankfurter Fechtervereinigung der Marxbrüder, St. Marco und Löwenberg, mit einem regionalen Schwerpunkt in Frankfurt am Main und der näheren Umgebung.

Der Verein versteht sich als überregionaler Zusammenschluss von juristischen und natürlichen Personen. Er arbeitet im Sinne der Gemeinnützigkeit. Die Mitglieder des Vereins können mit der Ausübung von historischer Kampfkunst wirtschaftliche Zwecke verfolgen.

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