Ergebnisse der Erhebung zu Übungsleitern

Die Ergebnisse zu der Erhebung Übungsleiter liegen vor.  Es nahmen 86 Personen daran teil. Alle Daten bis auf die Nennungen von Veranstaltungen werden nur in Prozentangaben gegeben.

Kombiniert man die Daten aus der originalen Tabelle so ergibt sich ein Bild, dass etwa 35% der Übungsleiter zwischen 21 und 30 Jahre alt sind und dabei selbst weniger als 5 Jahre Erfahrung im Historischen Fechten haben (und auch nur wenig weitere Kampfkunst-Ausbildung). Hohes Engagement und hoher Aufwand zeichnen die meisten Übungsleiter aus. Eine Entschädigung oder gar einen Lohn erhalten die wenigsten.

In der Analyse lässt sich feststellen, dass die Qualität der Ausbildung der Übungsleiter eher mangelhaft ist und dieses Defizit von Seiten der ehrenamtlich aktiven Sportler durch großes Engagement mitigiert wird. Dies ist den Trainern durchaus bewusst und der Wunsch nach Abhilfe wird durch die Nachfrage nach Ausbildung deutlich:  51% wünschen sich eine geförderte Ausbildung der Trainer,  22% wünschen sich Fechtertreffen (Austausch und Lernen auf Workshops) und 10% sehen die Notwendigkeit in der weiteren Erforschung der Quellen. Der Anteil an Nachfrage nach Wissenstransfer liegt bei Übungsleitern, also denjenigen mit der Aufgabe der Wissensvermittlung, bei markanten 84%.


Wie alt sind Sie? Ungefähre Angabe in 10er Schritten.

  • 40% – 21 bis 30 Jahre
  • 29% – 31 bis 40 Jahre
  • 20% – 41 bis 50 Jahre
  • 8% – 51 bis 60 Jahre
  • 3% –  Keine Angaben

Sie unterrichten hauptsächlich in welcher Region? Bitte so genau wie möglich.

  • 33% – Europa
  • 57% – Deutschland
  • 6% – außerhalb Europas
  • 4% –  Keine Angaben

Hatten Sie schon Kampfkunst Erfahrung bevor Sie mit dem Historischen Fechten begannen? Falls JA, wie lange? Bitte größten passenden Wert wählen.

  • 48% – weniger als 5 Jahre
  • 12% – seit mehr als 5 Jahren
  • 18% – seit mehr als 10 Jahren
  • 9% – seit mehr als 15 Jahren
  • 2% – seit mehr als 20 Jahren
  • 2% – seit mehr als 25 Jahren
  • 3% – seit mehr als 30 Jahren
  • 6% –  Keine Angaben

Falls Sie schon VOR dem Historischen Fechten eine (oder mehrere) Kampfkünsts praktizierten, welche waren das?

  • 27% – andere
  • 14% – Judo
  • 11% – Karate
  • 5% – Aikido
  • 12% – Fechten
  • 3% – Kendo
  • 1% – Boxen
  • 5% – Taekwondo
  • 1% – Ringen
  • 10% – Keine Erfahrung
  • 11% –  Keine Angaben

Wie lange sind Sie schon Übungsleiter im Historischen Fechten ? Bitte größten passenden Wert wählen.

  • 51% – weniger als 5 Jahre
  • 30% – seit mehr als 5 Jahren
  • 11% – seit mehr als 10 Jahren
  • 5% – seit mehr als 15 Jahren
  • 1% – seit mehr als 20 Jahren
  • 2% –  Keine Angaben

Wie lange praktizieren Sie schon Historisches Fechten? Bitte größten passenden Wert wählen. Die Zeit als Übungsleiter zählt mit.

  • 15% – weniger als 5 Jahre
  • 40% – seit mehr als 5 Jahren
  • 27% – seit mehr als 10 Jahren
  • 9% – seit mehr als 15 Jahren
  • 2% – seit mehr als 25 Jahren
  • 1% – seit mehr als 30 Jahren
  • 3% – seit mehr als 20 Jahren
  • 3% –  Keine Angaben

Wieviele Übungsleiter mit langjähriger Erfahrung gibt es in Ihrer Gruppe / Ihrem Verein?

  • 22% – Nur mich
  • 26% – noch einen weiteren
  • 27% – 2-3 weitere
  • 21% – mehr als 3 weitere
  • 4% –  Keine Angaben

Wie viel Zeit in Stunden nimmt Ihr Engagement als Übungsleiter pro Woche durchschnittlich in Anspruch? Ungefähre Zeit inklusive Vorbereitung, Fahrzeiten und Organisation.

  • 26% – 1-4 Stunden
  • 52% – 5-8 Stunden
  • 8% – 9-12 Stunden
  • 4% – 13-16 Stunden
  • 6% – mehr als 20 Stunden
  • 4% –  Keine Angaben

Wie viel Zeit in Stunden pro Woche sind Sie durchschnittlich mit Vorbereitung und Organisation der Übungsstunden beschäftigt?

  • 56% – 1-2 Stunden
  • 17% – 2-3 Stunden
  • 14% – 3-4 Stunden
  • 5% – 5-6 Stunden
  • 1% – 7-8 Stunden
  • 1% – 8-9 Stunden
  • 1% – mehr als 10 Stunden
  • 5% –  Keine Angaben

Wie viel Zeit in Stunden pro Woche sind Sie durchschnittlich mit Durchführung der Übungsstunden beschäftigt?

  • 4% – 1 Stunde
  • 44% – 1,5 bis 3 Stunden
  • 19% – 3,5 bis 4 Stunden
  • 5% – 4,5 bis 5 Stunden
  • 6% – 5.5 bis 6 Stunden
  • 3% – 6,5 bis 10 Stunden
  • 7% – mehr als 10 Stunden
  • 12% –  Keine Angaben

Wie viel Zeit in Stunden pro Woche sind Sie durchschnittlich Fahren und ähnlichen Zeiten beschäftigt?

  • 44% – 0.5 bis 1 Stunden
  • 27% – 2 Stunden
  • 3% – 3 Stunden
  • 3% – 4 Stunden
  • 1% – 5 Stunden
  • 3% – 6 Stunden
  • 1% – 7 Stunden
  • 1% – 8 Stunden
  • 1% – 12 Stunden
  • 1% – 16 Stunden
  • 1% – 30 Stunden
  • 14% –  Keine Angaben

Erhalten Sie eine Entschädigung oder Bezahlung?

  • 50% – Nein, ich mache das aus Überzeugung ehrenamtlich
  • 13% – Nein, aber es würde meine Motivation deutlich steigern
  • 20% – Ja, eine Aufwandsentschädigung oder ähnliche Kompensation
  • 8% – Ja, als Freiberufler (Lehrkraft)
  • 1% – Ja, regelmäßiger Lohn als Angestellter
  • 8% – Keine Angaben

Wie viel Zeit in Stunden pro Woche trainieren Sie noch selber für den eigenen Fortschritt?

  • 10% – 0,5 bis 1
  • 26% – 2
  • 8% – 3
  • 13% – 4
  • 8% – 5
  • 4% – 6
  • 3% – 7
  • 3% – 8
  • 4% – 10 und mehr
  • 21% –  Keine Angaben

Wie viel Zeit in Stunden pro Woche verbringen Sie durchschnittlich mit dem Sichten und Interpretieren von Fechtbüchern (Quellen) und Sekundärquellen (Videos, Bücher, Internet)?

  • 25% – 1 Stunde
  • 16% – 2 Stunden
  • 12% – 3 Stunden
  • 10% – 4 Stunden
  • 8% – 5 Stunden
  • 4% – 6 Stunden
  • 1% – 7 Stunden
  • 4% – 8 Stunden
  • 4% – 10 und mehr
  • 16% –  Keine Angaben

Haben Sie im Jahr 2017 einen Workshop, eine Seminar oder eine Veranstaltung besucht? Falls ja, nennen Sie bitte bis zu 3 Veranstaltungen.

Ergebnisse Sortiert nach Kategorie. Es wird die Anzahl der Nennungen angezeigt.

Events mit gemischten Workshops

  • 12 – Dreynevent
  • 7 – Swordtrip – The Gathering 2017
  • 4 – HEMAC Dijon
  • 4 – Schwabenhau
  • 3 – Fightcamp
  • 3 – Swordfish (Gothenburg, Sweden)
  • 2 – Two Days of the Blade – London
  • 2 – Swiss Blades
  • 2 – CombatCon
  • 2 – WMAW – Racine WI
  • 1 – W3 – Warszawskie Warsztaty Walki (Warsaw, Poland)
  • 1 – SAAM 2017
  • 1 – Western Martial Arts Weekend
  • 1 – Swordplay 2017
  • 1 – Malta Historical Fencing 7th International Meeting 2017
  • 1 – Indes Open 2017 (Portland, USA)
  • 1 – HEMAC Hemathlon 2017
  • 1 – Rocky Mountain Krieg
  • 1 – Kings of the North
  • 1 – HEFFAC
  • 1 – Swordsquatch 2017 (Seattle, USA)
  • 1 – Optimus Bucharest 2017
  • 1 – Festival of the Sword – Melbourne
  • 2 – International Lowlands Hema Gathering 2107
  • 1 – Longpoint
  • 1 – Fechtertreffen Mitteldeutschland
  • 1 – Winters’ End (Portland, USA)

Spezialveranstaltungen

  • 5 – Trainertage DDHF
  • 4 – International Sabre Symposium
  • 4 – Offene Halle Hammaborg 10 jähriges Vereinsjubiläum
  • 3 – Winter Messer Meeting 2017
  • 3 – Berlin Buckler Bouts
  • 2 – Dutch Lions Cup
  • 2 – Hieb und Stich, Kanzach
  • 2 – Österreichische Meisterschaft
  • 2 – TOSS – The Original Smallsword Symposium
  • 1 – Montante – Drei Wunder
  • 1 – Trainingslager Ulm
  • 1 – Meyerstag in Slovenien
  • 1 – Meyer Symposium
  • 1 – ADFD Fechtlehrerausbildung
  • 1 – Rapier in the Rockies
  • 1 – Rapier in Vienna 2017
  • 1 – Turnier SFN
  • 1 – Ladies Weekend 2017
  • 1 – Fechtschule trifft Turnier 2017 – INDES Salzburg
  • 1 – Highland Wrestling Seminar
  • 1 – Junior & Senior Polish Go-Now (Padded weapons) Championships (as a coach & athlete) (Czersk, Poland)
  • 1 – May Melee 2017
  • 1 – Kamnik Summer Camp
  • 1 – Krav Maga Crosscamp
  • 1 – Tournament VI Gladiatores München
  • 1 – QuadraHEMA
  • 1 – Madtown Fechtschule

Seminare

  • 4 – Seminar von Die Lange Schneyd: From art to Point mit Martin Fabian
  • 3 – Langes Schwert (HF Nordhessen)
  • 3 – Axel Petterson Workshop Nürnberg
  • 3 – Talhoffer Langes Schwert Fechtfabrik
  • 2 – Talhoffer Dolch Fechtfabrik
  • 2 – Fecht WE TSV Nördlingen mit Michael Müller-Hewer
  • 1 – Gladiatores Karlsruhe Rapier
  • 1 – Seize The Initiative 2017 by Zwaardkring Malaysia
  • 1 – Grundlagen Montante, Schwertfechten Nordhessen
  • 1 – Seminar mit Martin Enzi zum Langen Messer
  • 1 – Arto Fama Seminar
  • 1 – Winden (Sonja Heer)
  • 1 – Turnieres Seminar Codex Wallerstein
  • 1 – International Sabre Symposium – ich bin aber einer der Organisatoren
  • 1 – Guy Windsor in Osnabrück
  • 1 – Tovarysum Guildam Gladiatorumfang st.Michaeli
  • 1 – Seminar mit Sven Baumgarten
  • 1 – Seminar bei Jack Gassmann
  • 1 – Martin Fabian’s Oklahoma City Workshop
  • 1 – Seminar von Die lange Schneid : Halbe Stange mit Eugen Karel
  • 1 – Paul Becker – Der Kern des Fechtens
  • 1 – Mantel und Degen mit Siobhan Richardson in Stuttgart Dez. 2017
  • 1 – INDES Zusammenkunft
  • 1 – Seminar Schloss Riedegg / Indes
  • 1 – Rapier Asteria Fechtschule Rapier
  • 1 – Fior di Szatmar in Satu Mare, Rumänien
  • 1 – Mantel und Degen in Stuttgart Dez. 2017 mit Siobhan Richardson
  • 1 – Fechtboden Zimmermann: Akademisches Fechten – Ein Einblick ins moderne Mensurfechten
  • 1 – Seminar mit Ingulf Kohlweiss

Was müsster Ihrer Meinung nach im Historischen Fechten unbedingt gefördert werden?

  • 51% – Ausbildung der Trainer
  • 22% – Fechtertreffen
  • 10% – Erforschung der Quellen
  • 5% – Publikationen (Bücher, DVD)
  • 4% – Turniere (besonders die Schiedsrichter)
  • 5% – etwas anderes (bitte auch darunter ausfüllen)
  • 3% –  Keine Angaben

Falls sie oben “andere…” gewählt haben. Es müsste ihrer Meinung nach unbedingt __________ gefördert werden.

  • 1% – Kostengünstige, einfach erhältliche Sportgeräte.
  • 1% – Kommunikation
  • 1% – stil- bzw. quellenkonformes Fechten
  • 1% – Zugänglichkeit der Quellen (Hürden bei der Arbeit mit Primärquellen senken)
  • 1% – Die Diskussion/Validierung (durch Quellen und Praxis) von Interpretationen
  • 95% –  Keine Angaben

Wenn Sie wollen, geben Sie für ihre Entscheidung zur Förderung einen Grund an.

  • Training of instructors is critical for supporting new clubs and improving the levels of fencing instruction throughout the community. Good instruction allows much more rapid development by students, meaning we can explore further into the sources and deepen our understanding.
  • Currently, “Ausbildung der Trainer” is my personal main priority. We should, however, never forget “Erforschung der Quellen” and “Fechtertreffen” are also important.
  • Zu viele Trainer scheinen zu denken das gutes Fechten ‘gewinnen’ bedeutet, und das man sich Trainer nennen kann wenn man andere im Sparring ‘besiegt’. Ich kenne viele Trainer die sich viel zu wenig Zeit nehmen wenn diese ihre Klassen vorbereiten, weil diese sich auf ihren Ruf als Fechter verlassen. Besonders stört es mich zu sehen wenn Trainer mit ihren Klassen keinen Zusammenhang erstellen, sondern jede Woche ganz frei etwas völlig anderes unterrichten. Um in einem Verein die Studenten zu verbessern ist es das wichtigste überhaupt das man einen anständigen Lehrplan hat, und genau weiss was im Zusammenhang mit dem Lehrplan in jeder Klasse unterrichtet wird – und das der Trainer selbst verständniss hat was die Studenten am ende jedes Unterrichtes wissen sollen.
  • Breitenwirksamkeit eurzeugt einen Sog
  • Eine Förderung/Etablierung von einfach zugänglichen, am besten industriell gefertigten Sportwaffen im Preissegment unter 200 € ist für Wachstum und Entwicklung des Sports zwingend nötig. Ein Zustand wie im Sportfechten wäre wünschenswert.
  • In den letzten Jahren habe ich das Gefühl, dass HEMA sein allein Stellungsmerkmal verliert. Die intensive Arbeit mit den Stücken aus den Quellen geht zurück. An dessen Stelle tritt ein diffuser Fundus an Techniken die in den Köpfen umher schwirren, die sie auf irgendwelchen Workshops aufgeschnappt haben. Die modernen Ansätze und die härtere Gangart die immer mehr Verbreitung findet haben dem Training gut getan, dennoch darf man vor diesem Hintergrund die Quellen nicht außer acht lassen.
  • Die Zusammenkunft historischer Fechter, national und international zum praktischen Austausch, Sparrings, Theorie, gemeinsamer Forschung etc. ist in meinen Augen das A und O des Historischen Fechtens. Es lebt von den Leuten, die es praktizieren und sich engagieren.
  • Die Trainer müssen umbedingt gleichwertig werden. Die interpretazion der Fechtbüchern muss gleichmäsig sein, und net vom Trainer zum Trainer anders.
  • Die Etablierung von HEMA ist start von der Öffentlichkeitsarbeit und Werbewirksamkeit abhängig. Ohne die Förderung von Turnieren als wird weder Kampfsport noch -Kunst in der öffentlichkeit den Status erlangen können, dass ohne Hürden Hallen gebucht, große Veranstaltungen gefördert und JUgendarbeit betrieben werden kann. Somit bleibt HEMA zwar verbreitet innerhalb eines kleinen Kreises von Personen, die gerne viel Geld für ihr Hobby ausgeben, aber es wird der Neuzugang erschwert und Wachstumsmöglichkeiten beschränkt.
  • Auf Treffen von Historischen Fechtern wird viel Wissen ausgetauscht. Daran wirdd deutlich, dass in der Szene viel Wissen existiert. M.E. hapert es aber mit der Dokumentation. Ich würde mir z.B. Bücher wünschen, die an Tagungsbände im Wissenschaftsbereich angelehnt sind.
  • Insbesondere Veranstaltungen mit gemischten Themen halte ich für wichtig, damit sich auch Gruppen/Vereine/Schulen treffen, die nicht dieselben Waffen trainieren. Das beugt Spaltungen und Klischeebildung vor, zudem lohnt es sich immer, auch mal einen Einblick in eine “fremde” Disziplin zu bekommen.
  • Viele Menschen reden viel wirres Zeug. Das sollte nicht so sein.
  • Da dies alle anderen Themen mit einschließt
  • Ich habe mittlerweile viele Trainer getroffen, die alle firm in ihrer Quellenarbeit standen. Eine bessere didaktische Ausbildung würde meiner Meinung nach am besten helfen, dieses umfängliche Wissen an Anfänger wie Fortgeschrittene weiterzugeben.
  • Für mich ist Historisches Fechten die effektive Umsetzung dessen, was in den Fechtbüchern beschrieben ist. Wenn das, was man macht, nicht effektiv ist, ist es sinnlos. Wenn es nicht im Einklang mit den Quellen ist, ist es nicht historisch.
  • Wirklich gute Kampfkunstlehrer sind selten, und eine wirklich geeignete (d.h. auch charakterlich geeignete und vollständige) Persönlichkeit fällt nicht vom Himmel. Da ist noch ein weiter Weg zu gehen.
  • Das Training steht und fällt mit den Trainern. Aus eigener Erfahrung hängt meist vom Trainer ab, ob und wie viele Fechter das Training regelmäßig besuchen.
  • Fechtertreffen aus dem einfachen Grund sich stehts andere sichtweisen einzuholen und der austausch mit anderen gleichgesinnten am meisten Erfahrung und eindrücke beschert. Über den Tellerrand schauen ist meiner meinung sehr wichtig nicht zuletzt um nicht in einer Schleife zu enden
  • Oft unterichten die Trainingsleiter ohne die geringste Ahnung von Erwärmung und Biomechanische Bewegungsabläufe haben. Unterichtet wird ebenfalls nur Techniken ohne Kampfrealistische anlage. Strategie und Taktik kennen die meisten nicht.
  • Es gibt inzwischen gute Angebote für Trainer; sie sollten wahrgenommen werden. Insofern finde ich die Fragestellung so nicht zutreffend.
  • Da hätte ich fast aus Reflex ‘Erforschung der Quellen’ gewählt, aber weil es schon eine Menge übersetzten, untersuchten und interpretierten Quellen gibt, muss ich doch sagen das es schon mal Zeit wird das mann Weltweit durchschnittlich mehr von Trainer erwarten wird. Denn im vergleich mit den mehere anderen Kampfkunststilen womit ich mich den letzen 20 jahren beschäftigt habe, finde ich ins besonderes den physische (aber auch die didaktische und theoretische) Kompetentz der HEMA-Trainer doch manchmal sehr Traurig, was überhaupt nicht beitragt an ein professionelles und seriöses Imago für HEMA. (Selbstverständlich gibt es auch eine Menge positive Beispielen, aber generell ist meiner meinung nach HEMA noch zu leicht als ‘junger’ sportart zu erkennen.) (Und entschuldigung für mein slechtes Deutsch, Lesen ist mir immer einfacher als Schreiben ;) )
  • Zusammenkommen bringt den Erfolg, ob das in Form von Wettkämpfen, Seminaren, Workshops oder Ausbildungen stattfindet ist weniger wichtig solange ein konstruktiver Austausch stattfindet.
  • Viele Anfänger (ich ebenso) stehen trotz Wiktenauer und co vor dem Problem den enormen Umfang der Arbeit mit Primärquellen zu erfassen. Was lese ich zuerst? Wie ordne ich es im Gesantkontext ein? Was für Interpretationen gibt es? Wie stehe ich zu diesen? All diese Fragen kann man sich mit genügend Fleissig beantworten. Aber es fehlt zu Anfang oft der Überblick oder “rote Faden”.
  • die Historischen Fechten sind der Grund für das Training. Die neuen Praktiker heute, sollten der Historischen Forschung ausgesetzt sein. Es ist wichtig für das Verständnis der Wahrheit in der Kunst. Gott Sei dank für Joachim Meyer !
  • Mir sind bisher nur die Trainertage DDHF bekannt, sowie die mit Glück angebotenen Workshops im Rahmen von Events.
  • Wir brauchen mehr und fundiertere Ausbildung der Trainer, nur so können wir perspektivisch als qualifizierte Sportart wachsen und dauerhafte Strukturen aufbauen sowie das allgemeine Niveau der historischen Fechter steigern. Da man nur eine Sachen auswählen konnte: zusätzlich brauchen wir vor allem gute Öffentlichkeitsarbeit, um den Sport bekannter zu machen sowie (in Zusammenspiel mit der Ausbildung der Trainer) Hilfe beim Aufbau und angepasstem Training von Jugendlichen. Da oben kein Kommentarfeld war zum Zeitumfang als Übungsleiter: in vielen Vereinen übernehmen Übungsleiter nicht nur Aufgaben im Training, sondern auch rund um die Vereinsstruktur, Organisation von Seminaren etc. Das habe ich oben mit eingerechnet. In den Stundenfeldern wäre die Möglichkeit Bereiche anzugeben wünschenswert. Dadurch ließe sich ein “durchschnittlicher” Zeitaufwand besser abschätzend angeben. Auch fehlt beispielsweise ein eigenes “keine vorherige Erfahrung” Feld zum Anklicken, wenn so gefragt wird und gleichzeitig eine Angabe zum erfolgreichen Abschicken erforderlich ist.
  • Es ist unbedingt sehr noetig fuer serioese Fechter Ideen umzutauschen damit diese Ideen getestet und verbessert werden koennen.
  • Ich fand auch Quellenforschung und Trainerausbildung wichtig, aber Fechtertreffen im Sinne von Symposien mit theoretischen und praktischen Vorträgen und Austausch würde das ja beinhalten.

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