Wissenstest 2019 Ergebnisse

Das folgende Quiz wurde als kleinen Wissenstest veröffentlicht. Es haben insgesamt 45 Personen teilgenommen. Das ist selbstredend nicht repräsentativ. Doch mag man gerne die Ergebnisse betrachten und sich selbst fragen, ob man es wirklich gewusst hätte. Und falls nicht, warum eigentlich nicht.
Hier sind die Ergebnisse. Die fett gedruckten Antworten waren absolut richtig, die kursiv gedruckten Antworten sind nicht falsch.

Turnierwesen

Im HALAG Regelwerk sind Fauststöße….

verboten 13%
erlaubt 18%
nicht verboten, wenn nur angedeutet 40%
Keine Angaben 29%

Die Frage war ein wenig gemein. Denn im HALAG Regelwerk von Tobias Wenzel und Marcus Hampel waren Fauststöße erlaubt, in der Version vom DDHF sind allerdings nur angedeutete erlaubt.

Im Regelwerk des Dürer Turniers …

ist nach einem Kopftreffer Schluss 19%
kann ein Kampf unentschieden enden 27%
werden Treffer als Wunden interpretiert 48%
wird 2 Minuten durchgefochten 12%
Keine Angaben 12%

Im Freyfechter Regelwerk…

unterscheidet man Doppeltreffer nach geschlossen und offen 47%
hat man mit einem gelungenen Ringen gewonnen 17%
hat man mit 4 Punkten Vorsprung vor dem Gegner gewonnen 15%
sind Faustschläge erlaubt 10%
fechtet man hauptsächlich mit dem Dussak 5%
wird 3:30 Minuten durchgefochten 10%
Keine Angaben 11%

Das DDHF Rahmenregelwerk…

enthält Richtlinien für die Entwicklung eigener Regelwerke 72%
gilt für alle Turniere in Deutschland 13%
ist bindend und darf nicht geändert werden 2%
Keine Angaben 13%

Das ÖFHF Turnierregelwerk …

gilt ausschließlich für das Lange Schwert 9%
verpflichten zum Grüßen des Publikums mit einem Salut 45%
bestimmt das Wort zum Unterbrechen des Kampfes 40%
verbietet, auf Hände oder Füße zu schlagen oder stechen 33%
kann nicht für deutsche DDHF-Turniere angewendet werden 5%
Keine Angaben 11%

Freikampf

Wer im regulären Unterricht keinen Freikampf macht …

wird auf Turnieren keinen Erfolg haben 49%
ist kein echter Fechter 14%
spart jede Menge Geld betreffend Ausrüstung 36%
kann das problemlos auf Events oder Turnieren nachholen 16%
Keine Angaben 7%

Kreuze an, welche Formen des Freikampfs du kennst und mindestens 1 mal pro Monat durchführst …

Technical Sparring 22%
Free Sparring 39%
Slow Sparring 26%
Coached Sparring 18%
Tournament Sparring 12%
Keine Angaben 6%

Im “Tournament Sparring” …

wird nach jedem Treffer unterbrochen 30%
werden die Treffer gezählt wie im Turnier 35%
wird ein ähnlicher Druck wie im Turnier aufgebaut 32%
wird streng nach Turnierregeln gefochten 31%
ist im “King of the Hill” Modus nach einem Treffer für einen der Fechter Schluss 5%
Keine Angaben 9%

Im “Free Sparring” …

wird möglichst konstant durchgefochten 59%
ist alles erlaubt 25%
ist dein Partner teilweise kooperativ 19%
Keine Angaben 11%

Im “Technical Sparring” …

sind nur bestimmte Techniken erlaubt 16%
musst du eine Fechttechnik umsetzen 28%
musst du alle Aktionen technisch sauber durchführen 25%
sollst du mit einer sauberen Technik gewinnen 22%
ist dein Partner teilweise kooperativ 19%
Keine Angaben 9%

Die Theorie des “Slow Sparrings” basiert auf den Annahmen …

dass Bindungen mit scharfen Waffen viel intensiver wahrgenommen werden 22%
dass nur so sich die Bewegungen für komplexe Techniken üben lassen 77%
dass die alten Fechtmeister auch so geübt haben müssen 18%
dass Schnelligkeit von alleine irgendwann kommt 28%
dass Stiche schnell nicht durchgeführt werden können 3%
Keine Angaben 9%

Im “Coached Sparring” …

bestimmt der Coach, wann es los geht und wann Schluss ist 22%
hat jeder Fechter möglichst einen Coach 36%
hat der Coach ähnliche Aufgaben wie beim Boxen 29%
zählt der Coach die Treffer 14%
Keine Angaben 18%

Fechten als Sporttraining

Welche Aussage über das Aufwärmen vor dem Fechttraining ist richtig?

Ein spezielles Aufwärmen muss zusätzlich zum allgemeinen erfolgen 24%
Beim Aufwärmen muss man ordentlich ins Schwitzen geraten 8%
Nach dem allgemeinen Aufwärmen kommt das Dehnen 22%
Laufen in verschiedenen Formen ist eine ideale Aufwärmung 18%
Es müssen nur die Muskeln aufgewärmt werden, die man für das Fechten braucht 1%
Mehr als 10-12 Minuten Aufwärmen bringt keinen nennenswerten weiteren Effekt 24%
5-7 Minuten allgemeines Aufwärmen reicht völlig 17%
Keine Angaben 12%

Welche Aussage über das Mobilisieren vor dem Fechttraining ist richtig?

Mobilisieren muss dem Sport angepasst werden 47%
Mobilisieren muss der Zielgruppe angepasst werden 37%
Mobilisieren löst muskuläre Blockaden 26%
Mobilisieren kann durch Aufwärmen ersetzt werden 2%
Mobilisieren und Dehnen ist das Gleiche 1%
Keine Angaben 12%

Welche Aussagen über das Dehnen zum Fechttraining sind richtig?

Mehr als 50 Primärstudien haben nachgewiesen, dass Dehnen das Verletzungsrisiko mindern 21%
Hohe Beweglichkeit mindert das Auftreten von Verletzungen 34%
Geringe Beweglichkeit erhöht das Auftreten von Verletzungen 32%
Dehnen führt zu einer Kraftreduktion 18%
Dehnen als Aufwärmen verlängert die Muskeln 9%
Keine Angaben 9%

Historisches Fechten

Der Begriff “Meisterhau” heißt so, weil … (ignoriere die Frage, wenn du kein Liechtenauer Fechten betreibst)

Weil diese versetzen und treffen gleichzeitig 60%
Weil die Meister den perfekt schlagen können müssen 12%
Weil ein Meister in der Prüfung diese brechen können muss 10%
Weil sie die besten Angriffe darstellen 8%
Weil alle Stücke daraus entspringen 18%
Keine Angaben 14%

Welche Aussage stimmt in Bezug auf die historischen Fechtschulen?

Sie fanden bereits im 15 Jahrhundert statt 32%
Es war im Langen Schwert erlaubt zu ringen 14%
Im Dussak war das Stechen verboten 6%
Es wurde auch gerungen 17%
Das Rapier und der Degen wurde dort auch gefochten 14%
Die Fechter hatten keinerlei Schutzkleidung 8%
Dort wurde auf Hieb und Stich mit dem Langen Schwert gefochten 8%
Keine Angaben 9%

Welche Aussage stimmt in Bezug auf die Fechtmeister?

Joachim Meyer war vor Jakob Sutor 17%
Fiore de Liberi hat von Liechtenauer gelernt 12%
George Silver lebte vor Salvator Fabris 14%
Hans Talhoffer arbeitete auch als Gerichtsdiener 24%
Philippo di Vadi ist ein spanischer Fechtmeister 5%
F. A. W. Roux war ein französischer Fechtmeister des 16. Jahrhunderts 5%
Charles Roworth lehrte das schottische Breitschwert im 17. Jahrhundert 13%
Keine Angaben 10%

Welche Aussage steht so in den Liechtenauer Quellen? (ignoriere die Frage, wenn du kein Liechtenauer Fechten betreibst)

Der Schielhau trifft mit der hinteren (kurzen) Schneide 48%
Vor dem Lernen der Stücke müssen die Häue und Schrittarbeit gelernt werden 35%
Liechtenauers Fechten ist nur für das Duell gedacht 8%
Der Krumphau bricht den Twerhau 19%
Der Zornhau ist der beste Angriff 3%
Keine Angaben 8%

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